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11.10.2019 Inerview Björn Bürger
Björn Bürger im Interview
Ein „waschäschta Hessebub“ in Stuttgart
Unser neues Ensemblemitglied Björn Bürger erzählt über seine Ankuft in Stuttgart: Hier berichtet er von seinen ersten Eindrücken von der Stadt, der kommenden Spielzeit und wie er mit Lampenfieber umgeht.
Bist du gut in Stuttgart angekommen?
Ja, bin ich! Da meine Frau Esther Dierkes bereits die vierte Spielzeit hier im Ensemble ist, kenne ich das Opernhaus und die Stadt doch schon recht gut.
Woher kommst du? Gibt es etwas aus deiner Heimat, was du hier vermisst?
Ich komme aus Rodgau, ganz in der Nähe von Frankfurt am Main. Als waschäschta Hessebub fehlt mir der vertraute Dialekt, an meinem Schwäbisch muss ich noch ordentlich arbeiten.
Immer wieder umziehen, neue Städte – wie schafft man das?
Mental halte ich mich da an Hermann Hesse, logistisch an das Aufgebot an Schwägern, ich habe in eine große Familie eingeheiratet.
Hast du schon einen Lieblingsplatz in der Stadt?
Ich genieße den Blick aus der Ferne auf die Stadt. Am liebsten vom Santiago-de-Chile-Platz oder vom Teehaus im Weißenburgpark.
Worauf freust du dich in dieser Opernsaison am meisten?
Auf mein Debüt als Marquis de Posa in der Eröffnungspremiere von Don Carlos.
Welche deiner bisherigen Rollen ist für dich am faszinierendsten?
Eine Rolle, die mir sehr ans Herz gewachsen ist, ist der Pelléas aus Debussys Pelléas et Mélisande. Musikalisch und darstellerisch gibt es da so viel zu entdecken. Ich hoffe, dass sie für mich irgendwann mal wieder auf meinem Spielplan stehen wird!
Wie wirst du die Weihnachtsfeiertage verbringen?
Weihnachten ist immer mit ein bisschen Fahrerei verbunden. Wir feiern es fifty-fifty bei meinen Schwiegereltern in Westfalen und bei meinen Eltern, und dann hat Esther noch eine Vorstellung La Bohème in Stuttgart zu singen. Das Besondere dieses Jahr ist, dass es das erste Weihnachtsfest für unseren Sohn sein wird, wir also jetzt selbst eine richtige, kleine Familie sind.
Was tust du gegen Lampenfieber?
Mein "Trick" ist, das Lampenfieber zu einem geeigneten Zeitpunkt vorher komplett zuzulassen. Wenn man dann auf der Bühne steht, hat man es quasi schon einmal hinter sich. Das hat bisher immer gut funktioniert.
Ja, bin ich! Da meine Frau Esther Dierkes bereits die vierte Spielzeit hier im Ensemble ist, kenne ich das Opernhaus und die Stadt doch schon recht gut.
Woher kommst du? Gibt es etwas aus deiner Heimat, was du hier vermisst?
Ich komme aus Rodgau, ganz in der Nähe von Frankfurt am Main. Als waschäschta Hessebub fehlt mir der vertraute Dialekt, an meinem Schwäbisch muss ich noch ordentlich arbeiten.
Immer wieder umziehen, neue Städte – wie schafft man das?
Mental halte ich mich da an Hermann Hesse, logistisch an das Aufgebot an Schwägern, ich habe in eine große Familie eingeheiratet.
Hast du schon einen Lieblingsplatz in der Stadt?
Ich genieße den Blick aus der Ferne auf die Stadt. Am liebsten vom Santiago-de-Chile-Platz oder vom Teehaus im Weißenburgpark.
Worauf freust du dich in dieser Opernsaison am meisten?
Auf mein Debüt als Marquis de Posa in der Eröffnungspremiere von Don Carlos.
Welche deiner bisherigen Rollen ist für dich am faszinierendsten?
Eine Rolle, die mir sehr ans Herz gewachsen ist, ist der Pelléas aus Debussys Pelléas et Mélisande. Musikalisch und darstellerisch gibt es da so viel zu entdecken. Ich hoffe, dass sie für mich irgendwann mal wieder auf meinem Spielplan stehen wird!
Wie wirst du die Weihnachtsfeiertage verbringen?
Weihnachten ist immer mit ein bisschen Fahrerei verbunden. Wir feiern es fifty-fifty bei meinen Schwiegereltern in Westfalen und bei meinen Eltern, und dann hat Esther noch eine Vorstellung La Bohème in Stuttgart zu singen. Das Besondere dieses Jahr ist, dass es das erste Weihnachtsfest für unseren Sohn sein wird, wir also jetzt selbst eine richtige, kleine Familie sind.
Was tust du gegen Lampenfieber?
Mein "Trick" ist, das Lampenfieber zu einem geeigneten Zeitpunkt vorher komplett zuzulassen. Wenn man dann auf der Bühne steht, hat man es quasi schon einmal hinter sich. Das hat bisher immer gut funktioniert.
Ab 27.10.2019 ist Björn Bürger als Marquis de Posa in Don Carlos zu sehen.